Tour de Typo
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Für uns war die wohl wichtigste Erkenntnis unserer ‹Tour de Typo›: Es gibt kein Standardrezept, um eine Schrift zu gestalten. Ob man zuerst von Hand skizziert oder
sich gleich vor den Computer setzt, ob man die fast grenzenlosen Möglichkeiten der Technik kennt und nutzt, oder ob man analoge Reinzeichnungen von jemand anderem Digitalisieren lässt, ob eine Schrift auf typografischen Gesetzmässigkeiten basiert oder auf einem konstruierten Raster, spielt im Grunde keine Rolle. Schlussendlich entscheidet die Anwendung in einem bestimmten Kontext darüber, ob ein Font funktioniert oder nicht. Natürlich gibt es Schriften, die von Anfang an für klar definierte Zwecke entwickelt werden, und selbstverständlich spielt auch in diesem Genre die Erfahrung eine wichtige Rolle, aber das Feld ist so weit, dass es auch Platz gibt für erste unbefangene Schritte.